Fast pünktlich um 9.35 Uhr fiel der Startschuß für den Weiltal-Marathon in Schmitten/ Taunus. Es war auch der Start der PromiStaffel 1109 Oberlahn. Dekan Ulrich Reichard vom evangelischen Dekanat Weilburg machte den Anfang und übergab nicht nur sein Staffelschild nach 9 Kilometern an den Mengerskirchener Ehrenbürgermeister und Kreistagsvorsitzenden Robert Becker, sondern, er lief mit Becker weitere 10 Kilometer bis nach Emmershausen.
Um 11.30 Uhr übernahm KIDsCollege Initiatior Torsten Heimann die Staffel gegen Kinderarmut und konnte nach 13 Kilometern in Ernsthausen mit dem letzten Staffelläufer und 1.Stadtrat Bruno Götz zum Endspurt nach Weilburg durchstarten. Götz und Heimann absolvierten die letzten 10 Kilometer in einer guten Zeit und gegen 13.22 Uhr liefen beide im Ziel an der Hainkaserne Weilburg ein.
Heimann, der vor 10 Tagen einen Spendenaufruf für seine Staffel startete konnte fast 500 Euro gegen Kinderarmut mit seiner Staffel zusammenkratzen. Trotz der Kurzfristigkeit des Aufrufs, diese Zeitung berichtete, haben sich einige liebe Spender gefunden und ich bin sehr froh das wir den vielen verarmten Kindern in Deutschland ein wenig helfen können, berichtet Heimann. Für die Unterstützung gegen Kinderarmut bedanken wir uns ganz herzlich bei der großzügigen und spontanen Unterstützung durch die FREIEN WÄHLERN Löhnberg, dem AREBO Pflegeteam Weinbach, dem Evangelischen Dekanat Weilburg, dem CAPPADOCIA Restaurant in Ahausen,der Gartenbaufirma www.allesimgruenenbereich.com ,dem Ristorante LA PERLA Weilburg ( hier wurde KIDsCollege gegründet ) , unseren Printpartnern Lokalanzeiger Lahnpost und dem Weilburger Tageblatt, Oberlahn Express, Oberlahn.de und der Kreissparkasse Weilburg für Bilder und Internet PR und bei Copy und Print Weilburg für den grandiosen Werbeauftritt auf den Trickots.
Torsten Heimann wird übrigens im nächsten Jahr wieder für den guten Zweck antreten. Dann möchte er die gesamten 42 Kilometer von Schmitten nach Weilburg laufen. Ich werde in jedem Fall dann rechtzeitig Ende diesen Jahres Sponsoren ansprechen, damit diese einen Spendenbetrag pünktlich in die Betriebsplanungen für 2010 einplanen können, so Heimann.
Es ist keine gewöhnliche Reportage die da von Reportern des hessischen Rundfunks produziert wurde. Im KIDsCollege Hörsaal des Weilburger Unternehmers Farnam Karazma wurde früh am Morgen fleissig studiert, und das, obwohl die Schulferien ja noch gar nicht vorbei sind.
Richtig einzigartig fanden die Mitarbeiter des HR das Vorlesungskonzept, diesmal mit dem Thema Neuromarketing. Ein solches Fachgebiet mit dem Schwerpunkt Produktlebenszyklus den Kindern beizubringen sei eine sehr große Herausforderung und in unserer Reportage wird deutlich, das die Kinder tatsächlich sogar dieses schwierige Thema verinnerlicht haben, schildert die Redakteurin. Deutschlandweit gibt es keine Vorlesungen für Kinder, die sich mit diesem Thema beschäftigen.
Dozent und Uni Chef Torsten Heimann, der bereits zum dritten Mal das Thema Neuromarketing mit unterschiedlichsten Themen angeboten hat, ist über das Ergebnis und das Feedback der Kinder mehr als zufrieden. Auch freue ich mich besonders über die Aufmerksamtkeit die wir aus der Bevölkerung und seitens der Medienanstalten erhalten.
Unsere Projekte sind zu einem Phänomen geworden. Es ist fast unerklärlich warum Kinder aus ganz Hessen zu uns strömen und hier dabei sein wollen, erklärt Heimann im Interview mit dem HR. Es sind so viele Freundschaften entstanden, Kilometerweit, wir haben es geschafft "Grenzenlos" Kinder und Erwachsenen zusammenzubringen.
Jeder kennt KIDsCollege und die unaufhörlich wachsende Erfolgsstory, aber, es ist nun wirklich auch an der Zeit endlich nicht nur zuzuschauen sondern auch unser Konzept zu fördern. Dafür braucht es die finanzielle Unterstützung der Landes- und Bundesregierung, und zwar dringend, denn aus unseren kommunalen Mitteln können wir der großen Nachfrage nicht mehr lange Stand halten.
Die Zuschauer der Vorlesung, Erwachsene aber auch Schaulustige stellten ebenfalls erstaunt fest, warum das KIDsCollege auf Landes- und Bundesebene nicht mehr unterstützt wird. Es ist das einzig Richtige für unsere Kinder was hier angeboten wird, schildert eine Mutter, die aus einem Limburger Stadtteil kommt und dort vergeblich nach solchen regelmäßigen Programmen sucht. Um diesen Mißstand endlich zu besitgen werden wir gemeinsam mit den Erwachsenen und den Medien aktiv werden und auf Landes-und Bundesebene eine Entscheidung herbeiführen, schildert Farnam Karazma, der beim KIDsCollege Elternsprecher und Integrationsbeauftragter ist. Wir werden für die Zukunft unserer Kinder kämpfen.
Wie lange Produkte und Marken auf dem Markt überleben war schließlich, nach einem ausgiebigen Interview, Thema der Vorlesung von Torsten Heimann. Eine Marktanteil-Wachstums-Matrix, mit CashCows und QuestionMarks verstanden die Kinder, obwohl dies eigentlich ein schwieriges BWL Thema ist, auf Anhieb. Heimann stellte im ersten Teil seiner Vorlesung aber auch die Unterschiede von Marken und Logos vor.
Im zweiten Teil der Vorlesung entwickelten die Studenten dann am Grafiktisch des Mediendesigners Karazma ein Logo für das Gartenbauunternehmen von Matthias Distel aus Lindelholzhausen. Distel hatte sich nach einem Zeitungsaufruf bei KIDsCollege beworben und war schon lange auf der Suche nach einer Produktionsfirma die für sein Unternehmen ein Logo entwickelt.
Ich habe schon sehr viel von Torsten Heimann und dem KIDsCollege gehört und gelesen und ich bin begeistert das es hier so etwas in der Region gibt. Obwohl ich aus Lindenholzhausen komme, nehme ich gerne den Kontakt in Anspruch und unterstütze das KIDsCollege auch in Zukunft. Ich denke, es gibt viele weitere Gemeinsamkeiten, und wir werden gerne mit Torsten Heimann und dem KIDsCollege kooperieren.
Die Reportage über das KIDsCollege und die Vorlesung Neuromarketing wird am Montag,20.April zwichen 12 und 13 Uhr und zwischen 16 und 17 Uhr zunächst auf HR4 gesendet. In den nächsten Wochen soll dann auch über andere Sendeformate des HR die Reportage laufen.
Überall wurde gearbeitet und der Wald für den Sommer vorbereitet. Es waren aber nicht die jungen Studenten der Vorlesungseinheit Forstwissenschaften, sondern die vielen kleinen und großen Waldbewohner, die nun alle wieder richtig aktiv geworden sind. Raupen seilten sich von Blättern ab, Käfer krabbelten im Laub umher und Ameisen waren mit dem Transport von Tannennadeln und Essensresten beschäftigt. Die Winterruhe ist vorbei. Anhand von vielen praktischen Untersuchungen und Spielen erlernten die jüngsten Teilnehmer im Alter von 5 - 8 Jahren viele neue und erste Erkenntnisse mit den Dozenten Karl-Heinz Göbel, Elke Geis-Heil und Torsten Heimann. Die Suche nach eingefärbten Zahnstochern im Laub schien zunächst sehr einfach, doch, gerade die braun- oder grüngefärbten Holzstäbchen waren nicht leicht zu finden. Göbel wollte mit diesem Spiel im Wald zeigen, wie wichtig für die Tiere die Tarnung ist. Besonders gut schmeckten allen die frischen Buchenblätter. Man kann sie tatsächlich, aber auch nur im Frühjahr, essen und der Geschmack erinnert an Sauerampfer, fügten die Dozenten hinzu, und so mancher Waldbewohner mag diese Blätter auch ganz gerne.
Abgelöst wurden die Vormittagsstudis dann vom älteren Semester, den 11-14jährigen. Die Erforschung der Feuchtbiotope im Odersbacher Wald stand hierbei auf dem Lehrplan. Zunächst mussten Wasseruntersuchungen mit Becherlupen und Sieben durchgeführt werden. Die Bestimmung der Kleinstlebewesen im Wasser sagt sehr viel über die Qualität und Reinheit aus. Bachflohkrebse findet man zum Beispiel nur in sehr sauberem Wasser, ebenso gilt dies für die gefundenen Feuersalamander oder die Köcherfliegenlarven, die sich meist unter den Steinen ihr sicheres Nest bauen. Neben den Forschungen wurde auch das im letzten Jahr erbaute Biotop erweitert und vergrößert. Aufgrund des Einsatzes der Kinder haben sich hier nun zahlreiche neue Amphibien angesiedelt und es besteht nun keine Gefahr mehr das dieses Biotop austrocknet, schildert Torsten Heimann. Mächtig enttäuscht waren die Kinder von der fortschreitenden Uhrzeit und dem Ende der dreistündigen Vorlesung. Die Studenten wünschen sich weitere Vorlesungen und wir werden noch im April und Mai zwei weitere für die Kinder der Biotop-Gruppe planen, verspricht Heimann.
Nicht ganz einfach war die meteorologische Vorlesung zum Thema Luftdruck und Wetterveränderungen. Die Lerneinheit des KIDsCollege war diesmal den älteren Studenten gewidmet, und so trafen sich 12 Studenten im Alter von 11-15 Jahren im Hörsaal des Löhnberger Rathauses. Der Meteorologe Friedemann Kurrle erklärte schwierige Themen faszinierend einfach, und, natürlich anhand von echten Wetterbeispielen. Hoch oben auf dem Turm der Löhnberger Laneburg konnten so die wichtigsten Beobachtungen zum aktuellen Wetter gemacht werden. Eine Regensimulation mit einem geeichten Regenmesser des Deutschen Wetterdienstes schaffte schnell Klarheit wie das mit den Niederschlagsmessungen funktioniert. Auch ein wunderschöner Regenbogen zeigte sich, allerdings nur für die Studenten vor der Kulisse des schönen Westerwaldes. Mit Hilfe eines Sprühverneblers und des richtigen Sonnenwinkels erkannten alle Studenten wie und wo die Regenbögen entstehen. Jeder konnte sogar sein eigenes Barometer bauen, mit Hilfe eines Glases, Luftballons und eines Schaschlikstabes, der als Zeiger dient, erklärt Heimann, der mit dem Dozenten Kurrle an einem Jahrespojekt für alle Generationen plant und eine große Wetterstation bauen will.
Nun gibt es auch im KIDsCollege eine neukonzipierte Fakultät, der Fachbereich Medizin.
Die erste Vorlesung mit der Leiterin und Dozentin Eva Maria Endruweit beschäftigte sich mit dem wichtigsten Bauteil im Körper eines jeden Menschen, dem ewig "zuckenden" Muskel, unserem Herz.
Wieviel Arbeit so ein Herz hat, welche Funktionen dabei die Lunge oder auch die Venenklappen haben zeigte Endruweit nicht nur anhand einer Beamerpräsenation, sondern auch mit Hilfe von selbstkonstruierten Experimenten.
So wurde mittels einem Kanister, indem rote Lebensmittelfarbe in Wasser vermischt war, über ein Plastikrohr nach oben gepumpt, drei Kinder durften dabei die Venenklappen spielen und bei Kommando durch die Dozentin, bzw. bei erneutem Pumpvorgang des "Herz" Kanisters, die Klappen öffnen und wieder schließen.
Die jungen Studenten begriffen sehr schnell warum also das Blut nicht einfach so in den Beinen " absacken " kann, denn dafür hat das Herz ja mit den Venenklappen einen guten Helfer. Von sauerstoffangereichertem Blut bis hin zun venösem Blut war natürlich auch die Rede, und als es dann gegen Ende der Vorlesung in die Herzanatomie ging wurde jedem schnell klar wie faszinierend unser Herz gebaut ist.
Ein echtes Schweinherz untersuchten die Studenten bis ins kleinste Detail und keiner von Ihnen hatte Berührungsängste, schildert Torsten Heimann verwundert.
Der Fachbereich MEDIZIN wird zu einem festen Bestandteil unseres KIDsColleges werden und mit Eva Maria Endruweit haben wir eine Top-Dozentin für unsere Kinder gewinnen können. In der nächsten Woche wird es zum Thema " Augen, Sehnerv und Co. " sogar eine Radio-Reportage geben, freut sich Heimann.
Zu den Fotos der Vorlesung Meizin 1 - Herz und Kreislauf
17 Jungstudenten des KIDsCollege wurden Teil eines aufregenden Schauspiels. Die Phänomene rund um das Wetter erklärte der Meteorologe Friedemann Kurrle ganz genau und an praktischen Beispielen. Doch zu Beginn der Vorlesung gegen 9 Uhr erst mal der große Schock für alle.
Kurrle sagte für den Vorlesungstag ein Gewitter, mindestens aber Gewitterwolken voraus, erzählt Torsten Heimann. In ca. 3 Stunden, also gegen Mittag wird sich der Himmel deutlich verwandeln, und das schöne helle blau muss den tiefen Gewitterwolken weichen. Keiner der Studenten glaubte dem Dozenten und so wurden erst einmal die Messinstrumente ausprobiert.
Per Regensimulation konnten die KIDs also erst mal echte Meteorologen-Erfahrung sammeln. Nico Beck oder auch Justin Wunderlich konnten dabei den Regen mit einem Sprühvernebler simulieren. Bei strahlend blauem Himmel nieselte es bei den beiden. Daniel Albers liess es dann mit der Gießkanne richtig schütten und dann wurde auf meteorologischem Niveau gerechnet. Friedemann Kurrle erklärte, das Meteorologen meistens Morgens um die gleiche Zeit die Niederschlagsmenge in ihren Stationen messen. Doch auch ohne Geräte kann man einiges über die Region erfahren.
Häuser, Bäume oder auch Lebewesen verraten viel über Wetterseiten oder Windrichtungen. Ein spannender Versuch zum Thema Treibhauseffekt und eine Bilderdokumentation der Kinder beendeten dann die spannenden Vorlesung, und tatsächlich waren nun am Himmel auch die ersten tiefen Wolken über Löhnberg zu sehen.
Ende Mai soll es aufgrund der Nachfrage eine weitere Vorlesung zu diesem Thema geben, dann auch mit dem Bau einer eigenen Wetterstation, erklärt Torsten Heimann.
Zu den Fotos vom Meteorologie-Kurs
Alle sprechen von Finanzkrise, das ist so lächerlich wenn man die vielen menschlichen Krisen auf unserer Welt betrachtet, warnt Torsten Heimann. Wer glaubt, in Deutschland gehe es allen gut, der täuscht sich ganz gewaltig. Die Statistiken, aber vor allem die vielen Bilder und Berichte aus Deutschland sprechen eine andere Sprache. Viele Eltern können ihren Kinder nicht mal eine Schultüte zur Einschulung kaufen. Kinder erleiden Hunger und Durst oder haben keine Kleidung für den Winter. Es ist einfach ein schrecklicher und undenkbarer Zustand in Deutschland, und wir alle müssen daran etwas ändern und zwar jetzt sofort, schildert Torsten Heimann, der Macher von KIDsCollege, FilmAcademy und Co.
Am 19.April wird Torsten Heimann in der PromiStaffel Oberlahn beim Weiltal Marathon teilnehmen. Der geübte Läufer will 10km mitlaufen, allerdings, so Heimann möchte ich nicht einfach "umsonst" mitmachen. Ich suche Sponsoren aus der ganzen Oberlahn-Region, Unternehmen, die sich bereiterklären, gegen Kinderarmut ins Rennen zu gehen. Meine Laufkleidung ( T-Shirt und Hose ) werden mit den LOGOs der Unternehmen bedruckt und natürlich wird mich die Presse bei diesem Lauf begleiten.
Auf unserem bekannten Internet-Portal www.kidscollege.eu mit jährlich 200.000 Besuchern, im Abspann unseres Kinofilms "Der geheime Schatz" und bei engen Medienpartnern werden wir ALLE Sponsoren deutlich "einbauen". Jeder kann dann sehen, wer sich trotz Finanzkrise gegen die viel schrecklichere Kinderarmut engagiert hat.
Die eingehenden Sponsoring Beträge gehen an das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. welches die Aktion " Chancen spenden" gegen Kinderarmut gegründet hat. Ich hoffe auf ganz viele Spender und damit ganz viele Chancen für Kinder, denen es schlecht geht, ergänzt Torsten Heimann im Gespräch mit dieser Zeitung, die selbstverständlich Partner der Aktion ist.
Ihre Bereitschaft " Chancen zu spenden " senden Sie bitte bis zum 15.April mit Ihrem Firmenlogo (JPEG) und dem Spendenbetrag an t.heimann@kidscollege.eu
Die Nordsee - unendliche Weiten, eine Vielzahl einzigartiger Lebewesen über, aber vor allem auch unter Wasser. Die Meeresforscher um Thomas Ludwig und Torsten Heimann entführten die jungen Studenten am wärmsten und sonnigsten Wochenende in diesem Jahr in die kalten, ungemütlichen Tiefen der salzigen Nordsee. Das Frühjahrssemester ist nun endlich gestartet und wir haben sehr auf das neue Programm gewartet, gerade in den Osterferien machen wir ganz viel und ich habe fast jeden Tag einen Kurs, schildert der 12jährige Luca aus Hasselbach. Doch bevor die neuen Vorlesungen starten ging es per Mini-U Boot anhand einer faszinierenden Multi-Visionsshow unter Wasser. Die Tentakeln der Nordseequalle konnten dem U-Boot zum Glück nichts anhaben erzählt Noah, aber fast wären wir in einem Fischmaul gelandet, gut das unser U-Boot genügend Energie hatte um mit einem Rückwärtsschub da raus zu kommen, und dabei haben wir dann noch einen Plattfisch aufgeschreckt der sich im Sand versteckt hatte.
Nach einem aufregenden Unterwasserabenteuer in der Nordsee wurde natürlich das erworbene Wissen abgefragt, doch, natürlich nicht anhand eines Schul-Frontalunterrichts. Lernstoff kann nur verinnerlicht werden wenn er auch mit den bloßen Händen begriffen wird, und deshalb spielen bei uns neben Theorie viele Experimente und Versuche die tragende Rolle, erklärt Heimann. In einem Nordsee-Labor, welches das KIDsCollege Team in der Löhnberger Volkshalle errichtete, konnten die Kinder und Erwachsenen mit den Laborleiterinnen Erika Köhlinger, Sonja Ludwig und Sonja Hilgemann die Phänomene der Nordsee experimentell erforschen. Warum Salzwasser als Auftrieb dienen kann, wie ein U-Boot funktioniert oder warum Wasser eine Haut hat waren nur einige der vorgestellten Laborthemen. Spannend wurde anhand eines Seifenblasenversuchs die Gefährlichkeit von Schmutz, also Seifenwasser vorgestellt, und dabei kamen einige Kinder richtig aus der Puste. Viele neue Studenten kann das KIDsCollege verzeichnen und alle bekamen ihren ersten Studienausweis von Torsten Heimann ausgehändigt.
Mit einem starken Exclusiv-Partner an der Seite wird das KIDsCollege künftig mit Torsten Heimann neue Wege gehen können. Bürgermeister Hans-Peter Schick (Weilburg, parteilos) lobte in ganz besonderer Weise das Engagement der Volksbank Weilburg- Wetzlar, denn, sie ist es, die gemäß dem Motto "den Weg freimachen" für Kinder und Jugendliche in dieser Region Akzente gesetzt hat. Trotz Finanzkrise und dem unsicheren Bankenmarkt engagiert sich die Institution mit einer ausgesprochen hohen Summe, schildert Torsten Heimann im Gespräch mit dem Lokalanzeiger Lahnpost. 5.000 Euro wird das KIDsCollege jährlich erhalten, geplant sind nun auch Vorlesungen im Segment "Finanzmanagement". Wir leben im Konsum, gerade Kinder und Jugendliche sind davon betroffen. Viele von Ihnen sind verschuldet, klicken im Internet auf irgendwelche Bestellbuttons oder schicken pausenlos SMS und die Verschuldungsspirale wird immer kleiner bis nichts mehr geht. Wir werden künftig mit der Volksbank an diesem wichtigen Thema arbeiten, erklärt Heimann.
Unsere erste gemeinsame Aktion steht nun schon vor der Tür, die Hessenbau und Hessenschau in Weilburg. Mit unserem KIDsCollege haben wir dort den größten Messestand und werden nicht nur Experimente, sondern auch ein Waldraumlabor vorstellen. Im Oktober findet dann, mit allen Fakultäten des KIDsCollege eine große Kinder- und Jugendolympiade im "Land des Wissens" statt. Die Stadthalle Weilburg wird dann in ein Abenteuerland verwandelt, einen Experimentedschungel in dem man manch schwierige Prüfung bestehen muss.
Friedrich Schmidt, ein guter Freund und Laufkollege und nebenbei über viele Jahre im Vorstand der Volksbank, hatte 2 Wünsche: Er wollte, das ich das Sportabzeichen bei ihm absolviere, und, das ich Projekte für Kinder und Jugendliche mit der Volksbank organisiere. Ersteren Wunsch konnte ich erfüllen, leider verstarb Friedrich Schmidt 2005 und erlebte nicht mehr diesen Tag heute der Kooperatkion mit "seiner" Bank, so Heimann.
Bürgermeister Jörg Sauer (Löhnberg), der mit Torsten Heimann die ersten Pläne für das KIDsCollege schmiedete, zeigte sich ebenfalls sehr beeindruckt über die Kooperation und ist froh über die Projekte die für Kinder und Jugendliche in der Region geschaffen wurden. Gerhard Bördner (CDU) hatte die Gemeinde Weinbach vertreten und dankte den Teilnehmern und der Volksbank für das Engagement in der Sache.
Friedhelm Ketter und Claudia Köhler (beide von der Volksbank) freuten sich sehr auf die gemeinsame Zusammenarbeit mit Heimann und dem KIDsCollege.
Mit dem Sponsoring werden keine Löcher gestopft, die 5.000 Euro kommen direkt den Kindern und Jugendlichen zugute, erklärten die Bürgermeister Hans-Peter Schick, Jörg Sauer und Torsten Heimann auf Anfrage. Farnam Karazma, der Ausländerbeauftragte des KIDsCollege kündigte an, die Aktivitäten für Kinder und Jugendliche in seiner neuen Zeitung "Oberlahn-Express" verstärkt zu präsentieren. Wir müssen KIDsCollege, TeenAcademy und Co. zur wichtigsten Sache der Region und der Welt machen und ich rufe alle Geschäftsleute hiermit auf, als Partner mitzumachen. Ich glaube an diese gute Sache und meine Erfahrungen als Ausländer zeigen mir, es ist der richtige Weg den Torsten Heimann gegangen ist. Meine Familie, meine Kinder und ich konnten durch das KIDsCollege viel lernen, wir haben viele Freunde kennengelernt. Das ist Integration PUR. Herzlichen Dank kann ich nur sagen, so der Iraner Karazma.
Es muss aber auch erwähnt werden, das Partnerschaften nicht immer nur mit Geld machbar und möglich sind. Das Portal Oberlahn.de, eine Einrichtung der Kreissparkasse Weilburg, unterstützt uns ebenfalls seit einigen Jahren. Hier können aktuelle News oder auch Bilder zum KIDsCollege abgerufen werden. Selbstverständlich werden wir mit oberlahn.de auch weiterhin eine tolle Zusammenarbeit pflegen. Der Lokalanzeiger Lahnpost und das Weilburger Tageblatt sind ebenfalls exclusive Partner des KIDsCollege. Nur durch die Unterstützung nach Aussen sind wir bis hierher gekommen.
Deswegen gilt, Konkurrenzdenken muss man, wenn es um Kinder und Jugendliche, wenn es um alle Menschen geht ausschalten. Man sollte gemeinsam nach vorne blicken, ist sich Torsten Heimann sicher, der sich mit diesen Worten abschließend bei allen Freunden, Förderern und Dozenten ganz herzlich bedankte.
KIDsCollege Semesterstart am 13. März mit vielen neuen Themen
Er brodelt wieder im College Labor! Mit vielen neuen Experimenten, Ideen, aber auch mit AKTIEN hat sich Torsten Heimann in den vergangenen Wochen intensiv beschäftigt und meldet sich nun zurück aus dem Geheimlabor.
Das Ergebnis lässt sich sehen, hören und vor allem auch wieder "begreifen". Die neu konzipierten Vorlesungen starten am 06. April. Mit unserem Dozententeam haben wir uns diesmal wieder ganz tolle Vorlesungen einfallen lassen. Der "Wetterfrosch" Friedemann Kurrle befasst sich bei der Vorlesung " Meteorologie" um Klimaveränderungen und Wettervorhersage und wird natürlich mit den Studenten auch eine Wetterstation für zu Hause bauen.
Schweineaugen werden bis ins Detail, mit Netzhaut, Sehnerv und allem was anatomisch dazugehört, untersucht. Die Medizinexpertin Eva Maria Endruweit wird sich in fünf weiteren Vorlesungen aber auch mit dem Thema Heilkräuter, Blutkreislauf oder den Sinnesorganen beschäftigen.
Die Verhaltensforschung von Tieren spielt bei den tierpsychologischen Vorlesungen mit dem Weilburger Tierschutzverein eine große Rolle und im Fachbereich Sportpsychologie mit Torsten Heimann, der Polizei Weilburg und Marc Destenay-Schnell ( TeaKwon Do Center Weilburg ) geht es um Anti-Gewalt-Training und reichlich praktische Deeskalations-Übungen für den Alltag.
Die Vorlesung Neuromarketing wird sich diesmal mit dem Thema " Produktlebenszyklus " befassen, also warum z.B. die Cola Dose mit den Jahren immer wieder ein neues Design hat, warum Twix früher Raider hiess oder warum es die Yes-Törtchen nicht mehr im Handel gibt. Für diese Vorlesung bietet Dozent Torsten Heimann wieder einem regionalen Unternehmen eine kostenlose Werbe-Produktionsplattform, denn, auch diesmal will er mit den Kindern ein professionelles Logo oder ein Werbeplakat erstellen.
Weitere Vorlesungen sind z.B. die Musikwissenschaften, Forstwissenschaften, Gewässerökologie oder auch die Schauspiel- und Theaterwissenschaften. Erstmals dabei sind auch die Köche des Weilburger Hofs. Bei den Ernährungswissenschaften geht es in der Küche des Weilburger Restaurants heiss und auch kalt her.... Die Vorlesungen werden außerdem in den nächsten Wochen erweitert und laufen bis zum 2. Semester ( 1.Juli ) Die KIDsCollege Filmacademy startet im Juli, nach der Kinopremiere " Der geheime Schatz ", mit der TV-Doku über die Stadt Weilburg. Hierfür werden dann Moderatoren, Kameraleute und Tontechniker ausgebildet.
Für alle Kinder beträgt die Vorlesungsgebühr pro Einheit 6 Euro, der Anmeldestart läuft ab dem 13.März ab 10 Uhr über die Homepage www.kidscollege.eu
Mit einer weiteren Neuerung, der KIDsCollege Business Aktie, will Torsten Heimann ab sofort allen Kommunen, die nicht der Kooperationsgemeinschaft loe-we.network ( Löhnberg, Weilburg, Weinbach ) angehören, ein besonderes Angebot machen. Kinder aus der Kooperationsgemeinschaft können künftig zu 50% Ermäßigung studieren, Kinder und Jugendliche die mit ihrer Kommune nicht der Gemeinschaft angehören müssen den vollen Studienbetrag zahlen.
Damit sich das für alle ändert kann nun jede externe Kommune, zugunsten ihrer eigenen Kinder,Jugendlichen und Familien mit der Business Aktie des KIDsCollege Anteile für 1 Jahr kaufen. Die Jahresbeiträge, die sich an der Einwohnerzahl orientieren, sind für jede Kommune machbar, schildert Heimann, und wenn es um Kinder- und Jugendförderung und wertvolle Betreuung geht kann man das nicht nur die Kommunen Löhnberg, Weilburg und Weinbach alleine stemmen lassen, es geht uns alle an und jeder kann seinen (An)Teil dazu beitragen.
Kinder, Jugendliche und Erwachsene werden über die Möglichkeit, also wie man 50% günstiger studieren kann, bei jeder Kursbuchung auf der Homepage informiert und können so auch selbst den Aktien-Vorschlag an ihre Kommune herantragen.
Mit den Privat Aktien kann sich jeder Bürger Anteile am KIDsCollege zulegen. Je mehr desto gewinnreicher für alle. Ab einem Aktienbetrag von 50 Euro nimmt man an der jährlichen Verlosung des KIDsCollege teil, außerdem investieren die "Privat-Aktionäre" in die Zukunft der Kinder und Jugendlichen. In jedem Fall ist also die Beteiligung am KIDsCollege ein Gewinn, teil Heimann mit. Auf der Weilburger Messe " Hessenschau " kann man Torsten Heimann vom 12.-14.März auch persönlich treffen und Einzelheiten klären.
Die Dreharbeiten zum ersten Kriminalfilm der KIDsCollege Filmacademy nähern sich dem Ende. Der Kinostart, und das ist kein Scherz, ist für den 1.April angedacht. Die 11jährige Kathrin Micke aus Limburg ist eine der Hauptdarstellerinnen im Film und spielt eine ganz entscheidende Rolle bei der Suche nach dem geheimen Schatz in der Laneburg. Ich habe vorher niemanden hier gekannt, wir drehen mit Torsten Heimann seit Januar und ich habe ganz viele neue Freunde kennengelernt, wie zum Beispiel Lisa Martinez, sie kommt aus Braunfels.
Bestätigen kann dies auch der 10 jährige Colin Schimitzek aus Dornburg. Ihm machen die Filmarbeiten richtig Spaß und auch vor der Kamera hat er mit jedem Drehtermin mächtig an Selbstsicherheit gewonnen, schildert Torsten Heimann. Mit unserem Film verfolgen wir nämlich nicht ausschließlich den Zweck einen Krimi zu produzieren, die Aspekte Freundschaft und Gemeinschaft erleben und Selbstsicherheit zu gewinnen sind für mich ganz wichtige Punkte. Mit kaum einem anderen Projekt wie mit diesen Filmdreh können wir Kinder und Jugendliche so begeistern und wir alle haben so viel Spaß mit unseren tollen FilmKIDs. Es ist schon ein Phänomen was wir hier eigentlich per Zufall angekurbelt haben, und wir haben ja deswegen bereits auch die KC Filmacademy gegründet und machen damit weiter.
Im Sommer beginnen wir eine Doku über die Stadt Weilburg, außerdem gibt es bereits externe Anfragen für den Dreh eines Naturfilms, erklärt Heimann, der übrigens gerade mit einem TV-Sender im Gespräch ist und die technischen Bedingungen für die Ausstrahlung des Kinder Krimis " Der geheime Schatz" im Fernsehen klärt. Es kann sein, das wir noch mal einige Szenen dafür vertonen müssen, dies ist aber für uns kein Problem da mir hier Raimund Rieger und Dennis Schmitz als Ton- und Schnittfachleute zur Seite stehen. Für den Schnitt ist die Filmklappe deswegen ein ganz wichtiges Utensil. Sobald die Klappe fällt wissen die Cutter nämlich wann die Szene und die Tonspur startet und können so das Rohmaterial besser bearbeiten. Wer aber hat am Filmset die FILMKLAPPE bedient? Schaut Euch dafür auf der Homepage www.kidscollege.eu den Gewinnspiel-Trailer an. Das Weilburger Tageblatt und oberlahn.de verlosen einen 30 Euro Gutschein bei Copy und Print, 2 Kino-Freikarten für die V.I.P.Premiere" Der geheime Schatz" und 2 Vorlesungen beim KIDsCollege. Einsendeschluss Eurer Antwort ist der 31.03.2009 an mail@kidscollege.eu
Auf dem Kasten haben sie es wirklich alle, die Kinder der Filmakademie des KIDsCollege. Im Kasten jedoch ist noch nicht alles, aber bald, schildert die 10jährige Schauspielerin Kathrin.
Wir haben nur noch wenige Drehtermine, am Wochenende waren die Dreharnbeiten im Archiv der Gemeinde Löhnberg und Innenaufnahmen in der Laneburg, am Montag geht es dann in die Wilhelm-Knapp-Schule nach Weilburg wo wir die Aufnahmen für eine Klassenraum-Szene drehen werden, fügt die Jungschauspielerin hinzu.
Im März soll der Kinder-Krimi in die regionalen Kinos kommen, vielleicht wird er auch überregional ein Erfolg. In jedem Fall bewerben wir uns bei den Filmfestspielen im Segment der LOW-Budget-Produktionen, berichtet Kinder Uni Chef Torsten Heimann.
Die ersten Online Plattformen zeigen bereits den Kinotrailer und auch mit TV - Stationen, wie dem hessischen Rundfunk werden wir in den kommenden Tagen Gespräche führen.
Jetzt schon verspricht das Filmteam um Heimann und Schmitz eine wirklich professionelle Produktion. Die Kinder haben wirklich eine Meisterleistung geliefert, es sind wahnsinnige Schauspiel- und Sprechrollen auf höchstem Niveau entstanden. Der Kinofilm wird ein ganz besonderer Spaß werden, verspricht das Filmteam.
Zu den Fotos:
Hinter den Kulissen
Nicht nur während der KIDsCollege Vorlesungen gibt es einiges zu entdecken. Diesmal waren 25 Kinder in einem professionellen Tonstudio und haben mit der hessischen Band Raketenklee die KIDsCollege Hymne "So viel zu entdecken" aufgenommen.
Die 10jährige Mandy Anzengruber aus Drommershausen überzeugte mit ihrem Sologesang genauso wie die 9jährige Lisa Fernandez aus Braunfels und die vielen anderen stimmgewaltigen Kinderstimmen, erzählt der Studioprofi Henning Pauly, der bereits Platten mit SAGA, Dream Theater oder SKID ROW aufgenommen hat. ![]()
Der Song wird zur Zeit in den Schulen oder auch zu Hause rauf und runter gespielt, selbst wir Großen hören ihn ständig im Auto. Diese Hymne passt wunderbar für das phänomenale KIDsCollege und wird ein echter Ohrwurm, berichten die Eltern, die natürlich mit den Kindern echte Aufnahemstudioatmosphäre schnuppern wollten.
In wenigen Tagen, nach dem endgültigem MIX wird dann die Single erhältlich sein. Zur Zeit kann man noch auf www.kidscollege.eu einen kurzen Vorgeschmack des Songs hören, berichten Torsten Heimann und Dennis Schmitz.
KIDsCollege ist ein kommunales, nicht kommerzielles NON-Profit-Projekt der Kommunen Löhnberg, Weilburg und Weinbach und verdienst deswegen ganz besonders Respekt und Anerkennung, berichten die Musiker der Band Raketenklee aus Weilburg.
Das Motto des KIDsCollege "Abenteuerland -.. es gibt so viel zu entdecken!" wird bald nicht nur seh-und erfahrbar, sondern vor allem auch hörbar sein. Gepresst auf viele CD Silberlinge oder auch als Download wird die Hymne des KIDsCollege bald überall zu hören sein. Das letzte kalte Januarwochenende wurde deshalb noch einmal fleissig gepropbt und geübt. 25 Kinder aus dem Lahn-Dill-Kreis und Limburg-Weilburg wollen sich das Ereignis, für Ewigkeiten auf einer Musik-CD-Single gepresst zu sein, nicht entgehen lassen.
Mit der bekannten hessischen Band Raketenklee wurde die Generalprobe des Songs "So viel zu entdecken" deshalb einstudiert, unter fachkundiger Aufsicht von Torsten Heimann, Dennis Schmitz (beide KIDsCollege) und natürlich der vielen Eltern und Freunde. Alle waren begeistert und vor allem erstaunt als die Kinder losschmetterten.
Einige werden auf der CD ein Solo "hinlegen" und andere geben ihre Stimmen lautstark dem Chor mit dem Refrain "Es gibt so viel zu entdecken". Am 06. Februar werden die Kinder und die Band dann mit uns in ein großes Tonstudio gehen und den Song aufnehmen. Das wird dann ein riesen Ereignis, denn, die vielen Aufnahmeräume, die Mikros und die Mischpulte sind für die KIDs, aber auch für manch Erwachsenen sicher keine alltäglichen Erfahrungen, schildert Torsten Heimann.
Den ersten LIVE Auftritt haben die Kinder am 22.Februar beim Kinderfasching in Löhnberg und zur Zeit laufen weitere Tourtermine. Einige hessische Radiosender werden außerdem den Song ab Anfang März spielen, freut sich Heimann.
Der bekannte Tatortkommissar Schimanski darf nicht miitspielen. Da zumindest ist sich KIDsCollege Chef Torsten Heimann mit seinen Kollegen einig. Eigentlich wollten wir mit den Kindern Filmwissenschaften studieren, und nun, nach den Dreharbeiten wurde alles ganz anders, schildert Heimann. Von der Amateurklasse sind wir fast schon in die Profiliga aufgestiegen, die Kinder kennen sich nun bestens in Film- und Tontechnik, sowie Schauspiel aus. Zwar klingt das jetzt etwas hochgestapelt, doch, nur wenn wir auf professionellem Niveau arbeiten und uns Ziele setzen, wird das ganze auch eben richtig gut, fügt Heimann hinzu.
Zur Zeit drehen wir einen Kriminalfilm in der Laneburg Löhnberg. Das Drehbuch haben die Kinder geschrieben und die ersten Filmaufnahmen versprechen ziemlich viel. Die 9jährige Lisa Rangel Martinez aus Braunfels kann es gar nicht glauben das Filmaufnahmen so viel Zeit kosten, denn schließlich haben wir 3 Stunden gedreht, und rausgekommen sind gerade mal 3 Minuten.
Unfassbar ist für die 10jährige Kathrin Micke aus Eppenrod, das man die einzelnen Szenen einfach so, ohne chronologische Reihenfolge dreht, und dann nachher mit Cutter Dennis Schmitz zusammenfügt.
Für die 11jährige Kamerafrau Sophia Eckert war schnell klar um welche Halb- oder Volltotalen es beim Filmdreh geht. Verraten hat das Filmteam allerdings nichts, bis zur Premiere in der Weilburger Stadthalle und einigen Kinos müssen sich alle noch etwas gedulden. Und zu Hause da verrate ich auch nichts, meint die 10jährige Sarah aus Weilburg. Eines jedoch konnten wir in Erfahrung bringen.
Im Sommer wird das Team um Torsten Heimann und Dennis Schmitz eine Filmakademie, parallel zum KIDsCollege eröffnen. Es war der große Wunsch der Kinder, auch nach diesem Krimidreh weiterzumachen, und so haben wir uns kurzfristig dafür entschieden. Im Sommer werden wir eine Dokumentation über die Region drehen, nicht aus Sicht der Erwachsenen, sondern aus Sicht der Kinder.
Damit haben wir nicht nur einen schönen Film über unsere Heimat, gleichzeitig kurbeln wir die Familientouristik in der Region an, denn nichts ist für Familien mit Kindern wichtiger als die Meinung der KIDs.
Im Sommer werden wir außerdem mit den jungen Studenten eine echte Filmproduktionsfirma in Mainz besuchen, da wo also für SAT 1, Premiere oder ZDF und ARD gedreht, vertont und geschnitten wird. Der Journalist und Arzt Dr. Dierk Heimann wird uns durch die Räume seiner Produktionsfirma führen und sicher dürfen wir auch bei der Aufzeichnung einer seiner Sendungen dabei sein.
Unsere Filmakademie sollte man sich gut merken. Sie dürfte für viele Kommunen und Unternehmen in der Region interssant sein, denn, natürlich werden wir auch mit den KIDs qualitativ hochwertige und preiswerte Lösungen im Bereich TV und Internet anbieten, freut sich Torsten Heimann.
Kaum zu glauben aber wahr. Das KIDsCollege Team mit samt Kinder wirft das Handtuch. Der Grund für dieses Ereignis war die Vorlesung Ozeanologie mit Dozent Thomas Ludwig. Straßenkleidung können wir nicht gebrauchen, nun sind Badehose, Badeanzug und Handtücher gefragt.
Für unsere erste meeresbiologische Vorlesung geht es nämlich im Hallenbad Weilburg unter Wasser, und deswegen schmeißen wir die Handtücher in die Ecke und ab gehts in Wasser, erklärt Dozent Ludwig. Gesagt getan. Nach wenigen Sekunden sind alle 25 Studenten der Ozeanologie Vorlesung im Wasser. Mit Taucherflaschen und Brillen geht es nun unter Wasser.
Die Dozenten erklären den jungen Studenten ganz genau um welche Gefahren es beim Meerestauchen geht. So schön die Unterwasserwelt auch ist, genauso birgt sie etliche Gefahren. Das fängt also bei gefährlichen Fischen an und hört dann bei Tauchunfällen auf. Rettungsmaßnahmen sind deshalb unbedingt notwendig, und genau diese wurden in der seit 2,5 Jahren beliebten Vorlesung des KIDsCollege vertieft.
Einen kleinen Tauchschein und natürlich den Eintrag in das Studienbuch gab es am Ende der Veranstaltung auch noch für jeden Studenten.
Das was sich erst mal wie ein Sciene-Fiktion anhört war keiner. Natürlich schafften es die Dozenten Thomas Ludiwg und Torsten Heimann nicht eine Blattlaus in "echt" zu vergrößern. Den Studenten der Vorlesung Mikrobiologie gelang es aber, mit Fein- und Grobeinstellungen aus den Hochleistungsmikroskopen des KIDsCollege alles herauszuholen.
15 Studenten nahmen an der ersten Vorlesung zum Thema Labortechnik teil, mit dem Ziel, nach 4 Einheiten den begehrten Mikroskopführerschein von Thomas Ludwig zu erhalten. Gepaukt wurde also érst einmal graue Theorie, am Mirkoskop. Einzelteile mußten bestimmt werden, Objekttisch, Objekthalter, Stativ oder Occular. Alles, aber auch wirklich alles müßt ihr wissen, erklärt Ludwig, denn, wenn ihr einmal Probleme mit eurem Mikroskop bekommt habt ihr keine Freude mehr am Mikrokosmos.
Schnell sind die sensiblen Geräte kaputt und damit bleibt euch der Einblick in den Mikrobereich verboren. Schaut Euch hier doch mal die Blattlaus an und bestimmt anhand eurer Unterlagen was ihr sehen könnt, fügt Thomas Ludwig hinzu. Schnell, viel zu schnell war die Vorlesungseinheit vergangen, meint Julian Reiter, der diesmal mit den anderen Kindern das bronzene Abzeichen der Mikroskopie sein eigen nennen darf.
Etwas ungewöhnlich war es schon. 16 Studenten des KIDsCollege "bewaffneten" sich mit jeweils zwei Socken und Tennisbällen. Und dann erklärten die Dozenten Raimund Rieger und Matthias Kelbling um was es eigentlich bei der neuen Vorlesung Sport - und Musikwissenschaften geht die in der Windhof Turnhalle der Technikerschule Weilburg stattfand.
Als Feuerpoi bzw. Feuerketten oder Feuerseile werden die an den Enden mit Dochtband versehenen Versionen bezeichnet, die mit brennenden Flüssigkeiten wie vorzugsweise Lampenöl in Brand gesetzt werden und bei Veranstaltungen zum Einsatz kommen.
Es existieren auch Varianten mit Knicklichtern und batteriebetriebenen Leuchtbällen (sog. Leucht- oder Glow-Poi) oder fluoreszierenden Stoffbändern, mit denen in den auf Goa-Partys häufig installierten Schwarzlicht-Dekorationen gespielt wird.
Heute verwenden wir aber zum üben die häufig verwendeten Varianten mit einem kleinen Sandsack oder einem Tennisball. Relativ einfach geht das, indem wir die Bälle in lange Socken stecken, die dann als Socken-Poi bezeichnet werden, weiß Rieger.
Beim Poispinning kommt es ganz besonders auf Fitness, Kooerdination und Rhythmusgefühl an. Ihr müßt quasi mit der rechten Hand ganz was anderes machen als mit der linken. Nach kurzer Einweisung durch Kelbling ging es dann drei Stunden ans Eingemachte.
Allerlei Koordinationsübungen und fast schon akrobatische Figuren wurden von den Kindern erprobt.
Da bei Poispinning nicht nur der Körper gefragt ist, sondern vor allem auch der Kopf, wurde manch ein Student an diesem kalten Wochenende schnell müde. Beide Gehirnhälften arbeiten auf Hochtouren und das macht schnell müde, erklärt Dozent Kelbling.
Die Fortsetzung der Vorlesung beginnt bereits einen Tag später, dann mit den Übungen für Fortgeschrittene. Trotz der anstrengenden Übungen wollen natürlich alle wiederkommen.
Vielleicht wird 2009 ja ein ganz besonderes Kinojahr, denn vielleicht zeigen die deutschen Kinos den Kriminalfilm, der zur Zeit in Löhnberg gedreht wird. In die Volltotale ging es während der filmwissenschaftlichen Vorlesung des KIDsCollege noch nicht. Zunächst mußte mit den 20 Studenten, oder besser, den Technikern, Kameraleuten und Schauspielern die Theorie des Films erklärt werden.
Zu allererst muss das Drehbuch her. Drehorte, Sequenzen, Bildfolgen sowie Schauspieler brauchen genaue Anweisungen, erklärt Dozent Liehr, der übrigens ein echter studierter "Moviefachmann" ist.
Im Vorlesungssaal des Rathauses in Löhnberg wurde getüftelt und überlegt, eine wirklich spannende Story wurde entwickelt, und nun, nach allerlei Licht- und Tonübungen kann es bald losgehen, erklärt Torsten Heimann die Vorgehensweise. Am 12.Januar werden wir mit dem Dreh beginnen. Die ersten Szenen werden an der Laneburg gefilmt, dann geht es weiter zum Sauerborn, ins Rathaus und an viele weitere Drehorte die natürlich jetzt noch nicht verraten werden.
Ausgestattet mit Licht, Kameras und Tontechnik werden wir verschiedene Szenen drehen. Interssanterweise werden die einzelnen Drehs nicht chronologisch gefilmt,sondern erst wenn alles im Kasten ist zusammengeschnitten. Es kann also durchaus sein, das wir das Ende unseres Krims als erstes drehen, etc.
Unsere "Cutter" und Vertoner, das sind die Schneide- und Tonspezialisten um Dennis Schmitz machen dann den letzten Schliff, so Torsten Heimann, der sich vor allem auf dem Gebiet der TV-Werbefilme bestens auskennt.
In ca. 6 Wochen werden wir wohl unseren Krimi fertig haben und dann natürlich TKKG und Co. mächtig Konkurrenz machen, erklärt Liehr.
Zu sehen gibt es den Film Ende Februar bei einer großen Filmpremiere in der Stadthalle Weilburg und sicher auch in einigen Kinos der Region.
Bei winterlichen und vor allem eisigen Temperaturen wurde es den Papas und Kindern ziemlich warm. Pünktlich zur Schlittschuhsaison startete das KIDsCollege mit den sportwissenschaftlichen Vorlesungen zum Thema Inline, gerade jetzt besonders passend für Trockenübungen, bevor es aufs Eis geht. Bei Dozent Gerhard Liehr, der in der Weilburger Windhofhalle schnell das "Eis der Angst" vor den Inlinern zum brechen bekam, ging es wieder einmal "heiss" her.
Die Besonderheit diesmal, nur Papas waren mit ihren KIDs dabei, und das ist bisher einmalig in der KIDsCollege Zeit gewesen. Faszinierend wie viel Spaß die KIDs mit ihren Vätern hatten, und natürlich auch umgekehrt, schildert Torsten Heimann. Sebastian aus Löhnberg stand zum zweiten Mal auf seinen Inlinern, und nach gut 3 Stunden Intensivtraining beherschte er perfekt die Brems- und Ausweichtechniken.
Bereits zum wiederholten Male waren die treuen Fans aus Runkel, Merenberg und Weinbach angereist, die trotz guter Fahrtechniken unbedingt den Vormittag beim KIDsCollege geniessen wollten, so die Teilnehmer selbst. Liehr begeisterte wieder einmal mit vielen neuen Ideen und realen "FALL"-Beispielen.
Ein Parcour mußte durchfahren werden, über Matten sollte gedribbelt werden, ein Ball wurde zwischen den Inlinern balanciert und Slalomfahren stand als größter Schwierigkeitsfaktor auf dem Plan.
Die nächsten sportwissenschaftlichen Vorlesungen beginnen im März mit Themen aus Medizin, Gesundheit und Fitness. Auch wird es selbstverständlich neue Kurse und Konzeptionen zum Thema " Inline " geben, schildert Heimann.
Aufs Eis gehts jetzt aber noch nicht, warnte Liehr, zur Zeit kann dieses noch brechen, und bis zum Wochenende sollte man auf jeden Fall warten und unbedingt die Freigabe über die Medien abwarten.
In dieser Woche gab das Team des KIDsCollege noch einmal richtig Gas. Es war der Endspurt der Vorlesungen kurz vor dem Weihnachtsfest, schildert Dennis Schmitz. Die Aktionen und Themen des KIDsCollege, die diesmal schon im November starteten waren so gut besucht wie noch nie. Trotz Schule und Hausaufgaben fanden sich die Kinder regelmäßig ab 15 Uhr in den Hörsälen der Kommunen wieder.
In der Biologie Vorlesung mit Gerd Haase und Thomas Ludwig ging es um den Kapillareffekt der Pflanzen. Warum und weshalb eine Pflanze oder ein Baum bis in die Kronen mit Wasser versorgt werden galt zu klären.
Möglich machen dies winzig kleine Kanäle, die sogenannten Kapillare, schildert Torsten Heimann, der bereits bei den Forstwissenschaften über dieses Thema berichtet hatte. Weil aber eben der Kapillareffekt auch seine Grenzen hat, können Bäume nicht x-beliebig hoch wachsen, sie würden oben absterben und bekämen kein Wasser. Aus diesem Grund sind die größten Bäume der Welt, die Mammut-Bäume auch in den Kronen fast ausgetrocknet, sozusagen wie in einer Wüste, erklärt Heimann.
Thomas Ludwig untersuchte mit den Kinder am Mikroskop die Unterschiede der Blatt- und Pflanzenkonstruktionen. Das Blumenhaus Hündt in Weilburg hatte hierfür einige tolle Pflanzenexemplare gespendet.
Mit der Hebelwirkung beim Nussknacken befassten sich die jungen Studenten in der PHYSIK Vorlesung. Die Dozenten des KIDsCollege hatten auch hier die passenden Themen zum Weihnachtsfest auf Lager. Untersucht wurden neben einigen Weihnachtspflanzen auch die Stromerzeugung mit Hilfe einer Zitrone. Nach allerlei physikalischen Experimenten endete für dieses Jahr die Vorlesungsreihe erst mal.
Unseren Abschluss werden wir am 19.12.2008 mit dem Theaterstück "Kein Platz in Bethlehem" feiern. Los geht‘s um 17 Uhr in Weilburg, Freie Ev. Gemeinde (Am Kirmesplatz).
Bereits am 5.Januar sind wir wieder on Tour mit dem KIDsCollege, dann gehen wir u.a. auch ins Aufnahmestudio und werden mit den Kindern und der Weilburger Band Raketenklee den Song "Es gibt so viel zu Entdecken" auf CD aufnehmen, freuen sich Torsten Heimann und Dennis Schmitz, die an dieser Stelle allen Kindern und Erwachsenen gesegnete und frohe Festtage wünschen.
Und wieder eine Vorlesung die es gewaltig in sich hatte. Im Hörsaal des KIDsCollege ging es diesmal um physikalische Phänomene rund um Weihnachten. Einen Anfang machte dabei die Kunstschneeerzeugung. Mit Hilfe von Babywindeln geht das sehr gut, erklärt der Naturwissenschaftler Johannes Rech den 16 Teilnehmern.
Dabei geht es darum, die Windel so aufzuschneiden, bis man an das Geheimnis von Pampers und Co., nämlich den Feuchtigkeitsauslaufschutz, kommt.Dieses patentierte Phänomen besteht einfach nur aus winzigkleinen Kügelchen, die aber, bei Zugabe von Feuchtigkeit, richtig groß werden und aufquellen.Deswegen sind feuchte Babywindeln meist dick und schwer.
Im Forschungslabor des Hörssaals im Löhnberger Rathaus war das aber anders. Die Geheimkügelchen wurden gesammelt und anschließend vorsichtig mit Hilfe von Pipetten mit Wasser beträufelt. Nach kurzer Zeit bildeten sich Berge voller Schnee, Kunstschnee natürlich, allerdings nur optisch, erklärt der Dozent.
Nachdem der Hörsaal windelfrei war eroberte die Physik das Rathaus in Löhnberg.Was bitteschön ist ein Verbraucher? Die Frage war nicht leicht, denn Verbraucher sind ja alle Menschen, schildert Torsten Heimann. In der Physik, bzw. in einem Stromkreislauf bedeutet Verbraucher fast das gleiche, nämlich der Verbrauch von Energie, erklärt Rech.
Das kann zum Beispiel ein Fernseher sein oder auch ein Birnchen am Weihnachtsbaum.
Ob die Aussagen Rechs wirklich richtig sind wurde natürlich genauestens überprüft. 16 Kinder bastelteten einen Stromkreislauf, mit Lichtern ( Verbrauchern ) und Schaltern. Und nachdem dann jedem Studenten die Theorie und Praxis klar war wurde gegen Ende der dreistündigen Vorlesung ein eigener kleiner Stromkreis gebaut. Das Ergebnis war phänomenal, und jeder der Studenten konnte so seinen eigenen Stromkreis in Form eines Weihnachtsbaumes mit Beleuchtung sein Eigen nennen, und das zum großen Erstaunen der Erwachsenen, denn denen wurde das Lichterspektakel natürlich beim Abholen im dunklen Löhnberger Rathaus vorgeführt.
Johannes Rech war es, der den Kindern in der KIDsCollege Vorlesung Chemie kräftig den Spaß am "Stinken" nahm. Doch wer war verantwortlich für die große Stinkerei? Hirschhornsalz, Essig, Natron und Co., damit kann man nach Angaben Rechs nicht nur "Stinkbomben" herstellen, man kann auch mit geeigneten Gegenmaßnahmen den Geruch eliminieren.
Und so geschah es dann auch im Hörsaal der Stadtwerke Weilburg, denn schließlich wollen wir es uns ja nicht mit den Mitarbeitern hier per Geruchsbelästigung vermiesen, außerdem gibt es ja noch einiges zu tun mit der Weihnachtsbaumbeleuchtung auf dem Marktplatz, erklärt der Dozent.Wir sorgen also Heute nicht nur für reine geruchslose Luft, auch werden wir einen neuen Versuch im Backen von Vanillekipferln starten.
Und schon nach kurzer Zeit ging es zu wie in einem Ameisenhaufen. Überall wurde gearbeitet, gelaufen, gerührt und gemixt.Jeder hatte seine Aufgabe, experimentierte und fertigte tolle Vanillekipferln. So veränderte sich nicht nur der Raumduft in eine herrliche Vanillenote, auch die Gesichter der Kinder veränderten sich schnell, denn jeder verfolgte mit Staunen was da aus dem Ofen kam.
Am Ende der Vorlesung, die wieder einmal mit 16 Studenten voll ausgebucht war, gab es dann das Chemie Highlight schlechthin. Wasser, Öl und Tinte wurden vermischt, ähnlich wie in einer Lavalampe sah es aus, wunderschöne Figuren und Muster, und dann, eine ganz normale Brausetablette veränderte das Geheimnis aus Wasser und Öl. Plötzlich vermischte sich alles wie von Geisterhand und plötzlich war der Spuk vorbei und das Wasser war blau.
Die Bilder der Vorlesung gibt es auf www.kidscollege.eu und natürlich wie immer auf www.oberlahn.de
Außergwöhnlich war die Vorlesung auf jeden Fall, das zumindest meint Dozent Kai Kramer, der bereits zum 20. mal mit Torsten Heimann im KIDsCollege eine Vorlesung aus dem Bereich der Forstwissenschaften vorbereitet hatte. Die Kombination Forst- und Musikwissenschaften war diesmal an der Reihe, eine interessante aber durchaus lösbare Vorlesung. Kramer hatte dafür einiges auf Lager, doch zunächst galt der Schwerpunkt der grauen Theorie.
Die Arbeitsmaterialien und Werkstoffe mußten zunächst bestimmt und erklärt werden.
Holz ist nicht gleich Holz, und so eignet sich nicht jedes dieser nachhaltigen Rohstoffe für den Bau einer Weihnachtspfeife. Warum und Wieso Menschen eigentlich Musik machen und welche ursprünglichen Musikinstrumente dafür verwendet wurden, das alles erfuhren die 22 Studenten im zweiten und damit auch praktischen Teil der dreistündigen Vorlesungseinheit.
Interessanterweise war keiner der KIDs unkonzentriert oder müde, denn eigentlich kommen ja viele gerade erst aus der Schule, schildert Heimann. Das die Kinder trotz Schule von Nah und Fern zu uns kommen freut uns natürlich sehr.
Mit aller Kraft wurde dann am Nachmittag geschnitzt und gehobelt was das Zeug hält, Trommeln wurden ebenso gefertigt wie Pelletpercussion oder auch Astgabelrasseln mit Kronkorken. Manch einer der kleinen "großen" Studenten schnitze den Namen ins Holz oder bemalte die Pelletpercussions mit interessanten Motiven.
Die Vorlesung, die sozusagen Premiere im KIDsCollege feierte, kam nicht nur ziemlich gut an, sie wird in jedem Fall wiederholt. Auf Kommando durften dann alle Kinder die selbstgebauten Musikinstrumente den aufmerksamen Eltern vorführen. Zum großen Erstaunen erklang das "Chaos" aus Pfeife, Pellet, Rassel und Trommel richtig harmonisch.... fast so wie eine Big Band, wurde dann später erzählt. Na dann Frohe musikalische Weihnachten!
Die größte Überraschung im KIDsCollege war wohl die Tatsache, das die Bleistiftmine nicht in ein Stück Holz gesteckt wird, sondern, dass das Holz des Bleistiftes um die Mine herumgebaut und festgeklebt wird. Doch wie kam es zu dem überraschenden Ergebnis?
Dafür muss man die Uhr noch einmal 3 Stunden zurück drehen, und da berichtete Dozent Joachim Bohlinger wie die Bleistifte bei der bekannten Nürnberger Firma Staedtler hergestellt werden.
Vor gut 450 Jahren wurde der erste Bleistift erfunden, damals noch mit ner Menge Blei. Dieses war so giftig, das viele Schreiberlinge krank wurden, denn Blei wird bei Berührung auch über die Haut aufgenommen. So mußte also mit der Zeit ein neues Vefahren erfunden werden. 
In England bekam man das beste Graphit und benutzte es viele Jahre für die Bleistifte. Doch auch hier wollte die Industrie nicht länger abhängig sein und so wurde eine neue Rezeptur zur Herstellung des Bleistiftes erfunden, berichtet der Fachmann der Firma Staedler, der natürlich die einzelnen Rezepturen nicht verraten durfte.
Nach mächtig viel Theorie, die für die Studenten ziemlich spannend war, ging es dann in die richtige Bleistift-Produktion. Dazu wurde das Geschäft der Firma Copy und Print kurzerhand in eine kleine Staedtler-Produktionshalle umgebaut. Gelagert wurden hier die Einzelteile und Hilfsstoffe des Bleistiftes, so z.B. die Holzleisten für Drumherum, die Minen, der Kleber oder auch das Wachssiegel.
Die jungen Studenten konnten mit dem College-Team um Torsten Heimann und Farnam Karazma dann die Ur-Form des Bleistiftes herstellen, so wie er vor 450 Jahren ausgesehen hat. Einfach war das nicht.
Zunächst mußten die Holzleisten mit Klebstoff eingepinselt werden, anschließend wurde die Mine passgenau in die dafür vorgesehenen Aussparungen eingelegt. Beide Holzleisten wurden dann aneinandergepresst und mit einer Versiegelung, die aus einem Seil und einem echten Wachssiegel mit Original-Staedtler-Logo bestand, fixiert. Yannick aus Merenberg hatte nach einiger Zeit bereits Routine im Bau des Bleistiftes und so produzierte er gleich mehrere der wunderschön eckigen und edlen Stiften. Sarah hatte am Ende der Vorlesung 13 Bleistifte gefertigt, und weil sie alle so schön aussehen und ja schließlich Unikate sind wollen die Kinder diese auch zum Weihnachtsfest verschenken.
Da etliche Kinder keinen Platz mehr bekommen haben werden wir bereits im kommenden Jahr auch diese neue Vorlesungseinheit wiederholen, erklärt Heimann.
Eine neue Vorlesung erobert das Vorlesungsprogramm des KIDsCollege. Torsten Heimann und sein Team haben in diesem Semester neben Psychologie oder Produktionstechnik auch der eher unbeliebten Mathematik einen Platz gegeben.
Unbeliebt? Wohl kaum, schildert Dennis Schmitz, der sich mit dem Buchungsverfahren des KIDsCollege als Webmaster bestens auskennt. Bereits nach nur 4 Tagen war die Mathematik-Vorlesung ausgebucht.
Darüber freuen wir uns sehr und wir glauben auch, das dieses Verhalten für unser Konzept spricht, denn, bei uns erfahren die Kinder wissenschaftliche Phänomene ohne Ängste und natürlich immer nach dem Motto "Selbermachen", weiß Schmitz.
Und so war es auch im Hörsaal der Stadtwerke Weilburg. Mit den Dozenten Lena Müller, Christiane Fink und Gabi Strommen ging es in die Welt der Geraden und Ungeraden, in 90 Grad Winkel hinein und wieder zurück auf den Boden der Lebensmittelwaage, bei der eine exakte Berechnung von allelerei Zutaten erfolgte. Die geometrischen Figuren, wie Dreiecke und Rechtecke dienten als Schablonen und wurden mit Hilfe von Geodreieck und Lineal genauestens aus Pappvorlagen angefertigt. Die Zutatenliste für den Lebkuchenteig musste zunächst einmal mit 2 multipliziert werden und wurde anschliessend mit Hilfe der Waage zusammengemischt. Jetzt sind wir fast fertig, meint der 10jährige Sebastian Geiß aus Löhnberg.
Nun noch den Lebkuchenteig ausrollen und die geometrischen Vorlagen platzieren und dann ab in den Backofen, erklärt die 6jährige Juliane aus Limburg.
Neben einer Menge Mathematik gab es dann am Ende der Vorlesung natürlich nicht nur hungrige Lebkuchengesichter, viele wartende Eltern konnten von dem mathematischen Weihnachtsduft gar nicht genug bekommen. Konzipiert und mit Humankapital gesponsort hatte die erfolgreiche Vorlesung das Nachhilfestudio "Hand in Hand" aus Weilburg. Gabi Strommen, die Leiterin des Lernstudios möchte künftig das KIDsCollege mit ihren erfahrenen Kollegen unbedingt unterstützen, des weiteren wird es im Frühjahr 2009 ein weiteres Projekt geben, dann zusätzlich für Jugendliche, und auch hier möchte das Lernstudio Unterstützung bieten, berichtet Heimann.
Die Macher des KIDsCollege empfehlen das Konzept des Nachhilfestudios "Hand in Hand" gerne weiter, denn, diese Form der Nachhilfe ist schon außergwöhnlich, oder wo lernt man die Funktion einer Parabel im Freien mit Hilfe von Kreide und Co.?, erklärte College Chef Torsten Heimann.
Film und Bilder der Vorlesung sind für nicht immatrikulierte Menschen wie immer auf www.kidscollege.eu zu sehen.
Normal war das nicht. Das was aussah wie grellgrüner Ghostbusters-Schleim war tatsächlich der Plätzchenteig von Student Yannick. Wenige Meter weiter brodelten Julian, Daniel und Sebastian an einer Mischung aus Mehl, Hirschhornsalz und diverses Backtriebmitteln.
Was war geschehen? Wie kam es zu diesem Störfall im KIDsCollege?
Keine Panik, erklärt Torsten Heimann gegenüber dieser Zeitung, es war einfach nur eine unserer "berühmt berüchtigten" Vorlesungsthemen, diesmal die Chemie an die Studenten zu bringen. Und dafür hatte sich unser Dozent Johannes Rech einiges einfallen lassen, so Heimann weiter.
Im Hörsaal der Stadtwerke Weilburg wurde also fleissig experimentiert. Rech hantierte mit Mehl, Hirschhornsalz, Backpulver und anderen Triebmitteln. 17 Studenten kamen aus dem Staunen nicht heraus, als plötzlich der Teig eine grellgrüne Farbe annahm. Mit Hilfe von Erlenmeyerkolben, Petrischalen und Waagen wurden also auch Farbstoffe und Hilfsstoffe die in so manch einem Plätzchen stecken können untersucht.
Emma und Lea kreierten eine ganz besondere Teigvariante, grün-gelb und blau-kariert sahen sie aus, die Weihnachtsplätzchen für zu Hause. Mit Hilfe von Natron und Co wurden die Versuche erweitert, und zum Glück ist Heute unsere "Experimentierküche" nicht in die Luft geflogen, so Heimann, denn Dozent Johannes hatte zum Ende der Vorlesung noch ein kleines Special vorbereitet.
Eine Backpulverrakete, die, mit Hilfe von Wasser und Backpulver ein Gas frei setzt, nämlich CO2. Das Kohlenstoffdioxid kann also wirklich eine Rakete fliegen lassen. Gestartet wurde die Rakete allerdings nur ein einziges Mal, denn die Vorlesungsräume der Stadtwerke Weilburg sollen ja auch noch in der kommenden Woche für Vorlesungen in Mathematik und Chemie genutzt werden, und da wäre es schon blöd, wenn wir die Decke der schönen Gaslehrküche demolieren, so Rech.
Einen Tipp gab's dann aber noch zum Schluß. Wer kein Backpulver zu Hause hat, kann auch eine Rakete mit Natron und Essig, oder einfach mit Brausetabletten bauen.
Fast war es wie bei Santa Clause am Nordpol. Der Hörsaal des KIDsCollege im Weilburger Ortsteil Odersbach war "verschneit" wie noch nie. Eine herrlich vorweihnachtliche Winterlandschaft bot sich den Teilnehmern der naturwissenschaftlichen Vorlesung mit dem Thema "Bienen und Bienenwachs". Torsten Heimann und Kai Kramer führten durch spannende drei Stunden und da gab es vieles zu berichten. Selbst einigen erwachsenen Teilnehmern war es neu, dass Bienen tatsächlich Wachs "ausschwitzen".
Dozent Kai Kramer erläuterte das den Studenten anhand von einigen Beispielen. Wachs stellt in Form der Bienenwachskerze eine sich jährlich regenerierende Energiequelle dar, mit der sich eine künstliche Lichtquelle herstellen läßt. Bienenwachs ist heute in erster Linie kein Kerzengrundstoff mehr, billigere und künstlich hergestellte Wachse haben die Nachfrage sinken lassen. Hauptsächlich in der Süßwarenindustrie wird Bienenwachs als physiologisch unbedenkliches Trennmittel in großen Mengen eingesetzt.
Die Wachsdrüsen der Bienen befinden sich am Hinterleib.
Zu ihrer Aktivierung müssen die Bienen sehr viel Honig verzehren (vier Kilogramm Honig für ein Kilogramm Bienenwachs), weiß Kramer. Hierdurch kann man erkennen, wie kostbar Bienenwachs ist.Das Wachs wird von den Baubienen, die sich zu einer sogenannten Bautraube aufreihen, ausgeschwitzt. Mit diesem ausgeschwitzten Wachs bauen die Bienen ihre Waben mit der typischen regelmäßig sechseckigen Zellenform. Die Hauptzeit der Wachserzeugung ist das Frühjahr.
Die selbstgebauten Waben sind für die Bienen Kinderstube, Schlaf- und Vorratskammer. Hier spielt sich das gesamte Stockinnenleben ab. In tausenden von Zellen werden von der Königin stiftförmige Bieneneier abgelegt. Aus den Eiern schlüpfen Larven, die in drei Wochen zu erwachsenen Bienen heranwachsen.
Ihre erste Tätigkeit nach dem Schlüpfen ist das Präparieren der Zellen für die erneute Eiablage. Dies geschieht mit Hilfe des sogenannten Pollenöls. Pollenöl ist der lipophile Auszug der Pollenexine, das die Farbe des Blütenpollens bestimmt. Dieses Pollenöl bewirkt, dass die zunächst hellgelben Bienenwaben eine immer dunklere Farbe annehmen.
Je nach der pflanzlichen Herkunft des Blütenpollens kann der Farbton mehr oder weniger bräunlich sein.
Das Pollenöl hat antimikrobielle Eigenschaften, die auch im Propolis enthalten sind. Da die schlüpfenden Bienen immer auch einen Puppenkokon in den Zellen zurücklassen, werden diese mit jedem Brutdurchgang immer enger. Nach einigen Jahren intensiver Nutzung sind diese engen Zellen vom Bienenvolk nicht mehr zu gebrauchen und werden deshalb von den Bienen abgenagt und durch neue ersetzt. Dieses verhindern die Imker durch vorzeitige Entnahme der Waben, um so auch Bienenwachs gewinnen zu können.
Nach reichlich Theorie wurde dann aber auch mit dem "ausgeschwitzten" Bienenwachs hantiert. Eigene Kerzen, in unterschiedlichsten Wachsformen, wurden gegossen und anschließend auf einem selbstgebauten Adventsgesteck mit Hagebutten, Zweigen oder auch Zimtstangen verziert.
Alle Teilnehmer konnten so nicht nur den Eintrag im Studienbuch, sondern auch eine echte Wachskerze inkl. Adventsgesteck mit nach Hause nehmen.
Wer sich von den Künstlerqualitäten der Kinder überzeugen will kann auf www.kidscollege.eu den Film und die Bilder der Vorlesung abrufen.
Es sah aus als hätte eine Bombe eingeschlagen. Der Hörsaal im Rathaus Löhnberg, in dem normalerweise die Kommunalpolitik tagt, sah aus wie eine Mülldeponie. Kunststoffe, Textilien, Papier, Biomüll aber auch Altbatterien mußten erst einmal in einzelne Fraktionen sortiert werden.
Und dann erklärte Torsten Heimann auch warum das so ist. Recycling ist zu einer der wichtigsten Maßnahmen im Umweltschutz geworden, ohne die Wiederverwertung von Müll wären unsere Deponien bald größer als die Alpen, und schon jetzt könnt ihr bei Beselich einen riesigen Müllberg erkennen, der ist zwar mittlerweile mit Gras bewachsen, doch darunter, da schlummert teilweise auch gefährlicher Müll, wie z.B. Altbatterien, die mal damals noch nicht in den Sondermüll gegeben hat, weiß Heimann.
Das jeder ein Stückchen zum Umweltschutz beitragen kann erklärte Heimann an den Beispielen der Einweg- oder Mehrwegverpackungen. Flaschen, für die man Pfand bekommt sind doch viel besser für die Umwelt, denn sie erzeugen ja keinen Müll, weiß Mandy aus Drommershausen.
Für eine kurze Verschnaufpause sorgte ein kleiner Filmbeitrag, der den Studenten zeigte, wie man die einzelnen Müllsorten wiederaufbereiten kann.
Halt, rief Gerhard Liehr, als Marc sein Pausenbrotpapier wegwerfen wollte. Heute braucht ihr nix wegwerfen. Ihr könnt Euren ganzen Müll hier im Rathaus ausbreiten, denn nun werden wir als "Recycling-Maschine" das Zeug sortieren und bearbeiten, so Liehr. Völlig überrascht von den vielfältigen Ideen staunten die Dozenten nicht schlecht, was die jungen Studenten aus Müll herstellten. Die Kulisse des Sternentors " Stargate ", einer beliebten Fernseh-Serie, wurde fast maßstabsgetreu aus Styropor, Yoghurtbechern und Pappe gebaut. Jetzt brauche ich mir nicht mehr von Lego das teure Modell kaufen, hab ein selbstgemachtes, meint Eric aus Hadamar.
Die Geldsparmaschine von Justin war mit seinen drei Pappsäulen ebenso ein Müllrenner, wie die vielen tollen Überraschungsgeschenke für Weihnachten. An dieser Stelle wird aber nichts verraten, denn bis Weihnachten dauert es noch, und da müssen unsere lieben Eltern noch warten, erklärt Heimann.
Für die Vorweihnachtszeit hatte sich Liehr aber was einfallen lassen, aus Zweigen und Tannenzapfen, die eigentlich in der Bio-Tonne landen, werden wir Weihnachstgestecke basteln. Und so kam es dann auch, und manch ein Autofahrer mußte während der Heimfahrt ganz schön Platz machen für den ganzen "Müll" im Auto.
In die Geheimnisse der Psychologie entführte Dozent Torsten Heimann 16 Studenten im Alter von 7 - 13 Jahren in der ersten Vorlesung des neuen, vierten Semesters im KIDsCollege. Kindern Psychologie näher bringen, keine einfache Sache, und wahrscheinlich ist das auch der Grund warum es weit und breit in den Schulen oder bei den Kinder Unis dieses Fach nicht gibt.
Da KIDsCollege eben anders ist, war dies auch der Grund eine Psychologie-Vorlesung zu konzipieren, schildert Heimann. Doch mit einfachen Erklärungen ist es da nicht getan, denn das Motto lautet ja " Wissen erleben und begreifen ", und selbstverständlich haben wir da natürlich einige Zeit lang konzipiert und probiert bis schließlich die Vorlesung mit dem Schwerpunkt " Streitanalyse und Familientherapie " feststand. Der erste Vorlesungsteil befasste sich mit der Streitananalyse. 
Anhand von festgelegten Analysekriterien können die Kinder sich nun besser in die Lage "eines Streits" hinein versetzen. Warum und Wieso es zu Streit kommt, oder ob bei einem Streit wirklich immer nur einer schuld ist, oder eben auch, ob der Grund des Streits wirklich so wichtig ist um andere Menschen traurig zu machen ?? Fragen über Fragen und die jungen Studenten fanden tatsächlich Antworten.
Der 10jährige Julian Reiter aus Hadamar sieht die Lösung im gemeinsamen Gespräch, also nicht auf seiner Meinung zu beharren, sondern unbedingt mit dem anderen ins Gespräch zu kommen um über die Gründe der Meinungsverschiedenheit zu reden. Sarah aus Weilburg hingegen möchte lieber schon den Streit im Keim ersticken und, sobald man merkt das der andere etwas nicht versteht, sofort nachfragen damit es keine Mißverständnisse gibt.
Manchen Studenten war auch wichtig wie man sich in brenzligen Situationen verhalten muss, so Heimann. Gerade der ZOB in Weilburg stellt für einige der Kinder ein großes Problem dar. Es gibt dort Gruppen die andere Kinder nach der Schule ärgern oder auch sogar schon Geld erpresst haben, wird berichtet. Da kann es dann schnell zu Streit kommen, wenn man der provozierenden Gruppe am Bahnhof etwas entgegensetzt, besser ist es da dem ganzen aus dem Weg zu gehen. Natürlich haben wir dort aber auch eine Streetworkerin, Andrea Hagenbach, die ganz schnell einen Streit schlichten kann, erklärt Heimann. 
Erkennen, wer mit wem Streit hat, geht aber auch ganz anders. Mit Hilfe eines Genogramms können wir eine ganze Familie abbilden und die Beziehungen zwischen den Familienmitgliedern aufzeigen. Torsten Heimann erklärte die Insider-Tipps der Familientherapie anhand des Beispiels der bekannten TV- Familie Simpsons. Wenn es zum Beispiel zwischen Homer und Bart Streit gibt, dann malt ihr zwischen diesen beiden einen gezackt rote Linie, ist alles in Ordnung gibts ne gerade grüne Linie, wie bei Marge und Tochter Lisa, bahnt sich ein Streit erst an, dann macht ihr eine gelbe Wellenlinie. Wenn alle Verbindungen fertig sind, könnt ihr erkennen, wer mit wem nicht kann, und mit Hilfe von Gesprächen für Abhilfe sorgen. Das Erstellen von Genogrammen macht nicht nur riesigen Spaß, diese bildlichen Familienaufstellungen helfen tatsächlich um Konflikte zu lösen.
Da ja einfach nur "zuhören" beim KIDsCollege nicht erlaubt ist, hatte Dozent Gerhard Liehr im zweiten Teil der Vorlesung das passende psychologische Familiengeschenk. Aus Streichholzschachteln und Papier wurde ein Sozial-Adventskalender entwickelt und gebaut. In den 24 Kästchen sind aber keine Süßigkeiten, sondern "kleine" Wünsche und Geschenke für die Eltern, Geschwister oder Verwandten versteckt. Ab dem 1. Dezember können die Eltern also den Kalender öffnen, und so manch einer wird staunen, wenn es z.B. am 4. Dezember für die Eltern " Frühstück ans Bett " gibt, oder am 10.Dezember das Badezimmer blitzblank geputzt ist. 
Liehr ist überzeugt, das dieser Sozial-Kalender dazu beitragen wird, ein Stückchen mehr auf den anderen zuzugehen und sensibel für die kleinen Dinge zu machen. Aber auch Wünsche der Kinder sollen berücksichtigt werden, und so manch einer der jungen Studenten wünscht sich nicht nur gemeinsames "Kuscheln" mit Mama und Papa, sondern auch mal ein Spiel mit Papa an der Playstation.... Na dann, eine frohe Vorweihnachtszeit..
Die Bilder und der Film sind auf www.kidscollege.eu zu sehen.
Interessierte Eltern können das Psychologie-Heft von Torsten Heimann zum Thema " Streitanalyse und Genogramme" gerne zum Selbstkostenpreis bei Copy und Print Weilburg bestellen.
Weiter Pressemitteilungen zu Kursen:
Bilder und Filme von den Kursen findes Du in userem Filme- und Fotoalbum.
Die etwas anderen Ferienspiele: KIDsCollege für Weilburg, Löhnberg und Weinbach